Einkaufszentrum Hellweg als attraktiven Kernbereich Bad Driburgs wiederbeleben

Viele Großbaustellen konnten im vergangenen Jahr seitens der Stadt Bad Driburg zum Abschluss gebracht werden, einige wurden bereits begonnen, andere befinden sich in der Planungsphase.

Alles geschieht, um unsere Stadt weiter mit attraktiven Besonderheiten zu verschönern, um unseren Gästen aus Nah und Fern eine angenehme Aufenthaltsqualität bieten zu können.

Eines unserer Standbeine mit hohem positiv besetztem Bekanntheitsgrad ist das Gräfliche Haus mit dem wunderschönen, mehrfach ausgezeichneten Kurpark. Regelmäßig belegte der Gräfliche Park vordere Plätze im Wettbewerb „Deutschlands schönster Park“.  Die Kliniken hier bei uns haben einen sehr guten Ruf bei Patienten und Gremien des Gesundheitswesens. Auch die Therme und das Landschaftsbild an sich sind ein wichtiger Imagefaktor unserer Stadt.

Dabei darf auch das Hellweg-Zentrum, welches im Stadtkern eingebettet ist, nicht außer Acht gelassen werden. Die Leerstände nehmen kontinuierlich zu und bringen das einstmals belebte Zentrum und unsere Stadt zunehmend in Schwierigkeiten.

Bereits in 2015 fand seitens der ansässigen Gewerbetreibenden, Eigentümer, der Verwaltung und Vertreter der Kommunalpolitik eine Begehung des Hellweg-Zentrums statt. Es wurden bauliche Maßnahmen und weitere Optimierungspotentiale für das Quartier erörtert.

Den aktuellsten Vorgang bildet der Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bad Driburg, der eine Änderung des Bebauungsplanes (B-Plan) vorsieht, und den bereits Anfang 2017 getroffenen Beschluss des Bau- und Planungsausschusses wiederaufgreift, den B-Plan zu ändern.

Im Interesse des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes wäre demnach zu prüfen, ob Anteile der leerstehenden Flächen in Wohnraum umgewandelt werden könnten. Aber es gibt weitere Entwicklungspotentiale, denn seit längerem hat der SPD-Ortsverein das Thema „Hellweg“ auf der Agenda. So könne man auch eine Art „City-Outlet“ mit vielen kleinen Geschäften geringen Flächenbedarfes ansiedeln, oder eine Art „Regionale Biomeile“ integrieren. Diese Geschäftsideen würden Tagesausflügler und Touristen aus einem größeren Umfeld anziehen, und sich positiv auf unsere Akzeptanz und, was nicht zu unterschätzen ist,  auf die Bilanzen auswirken.

Sollte uns die Zukunft eine Ansiedlung von Geschäften mit einem sogenannten „Alleinstellungsmerkmal“ bringen, wäre dies zwingend als Ergänzung der bestehenden Geschäftswelt zu entwickeln. Synergien können dadurch entstehen, um eine Wiederbelebung von Bestands- und Neuansiedlungen in der Geschäftswelt zu fördern. Die Gastronomie könnte ebenfalls überdurchschnittlich Nutzen ziehen, und unsere Stadt würde sich zudem wieder mit Leben füllen und als Besonderheit der Region eine Zukunft haben.

Im Frühjahr 2020 beabsichtigte der SPD-OV Bad Driburg, zu einem „Bürgerforum Hellweg“ einzuladen, um mit den betroffenen Gremien über das Entwicklungspotential des Quartiers zu sprechen. Leider wird dies aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich sein.

Der SPD-OV wird sich daher zunächst schriftlich mit den Eigentümern in Verbindung setzen, um Lösungswege für den „Hellweg“ zu entwickeln. Es stellt sich aber momentan als schwierig dar, an einige Anschriften zu gelangen. Gerne können sich Eigentümer direkt an den SPD-OV Bad Driburg wenden, weil der Austausch von Ideen von enormer Wichtigkeit ist, und dass auch das Ergebnis am Ende umso zufriedenstellender ausfällt, je mehr Perspektiven von Anfang an einbezogen werden.

Für Frische in Bad Driburg!

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