Die Arbeit zur Qualitätssicherung des Gesamtschulstandortes Altenbeken geht weiter


Auf Einladung der SPD-Fraktion Bad Driburg fand am 28.06.2015 um 09:30 h im Waldcafé Jäger in Bad Driburg ein Arbeitsfrühstück mit der SPD-Fraktion aus Altenbeken statt. Einziges Thema war, die Zukunft des Gesamtschul-Teilstandortes Altenbeken zu sichern. Eine Gesamtschule, die nur noch in Bad Driburg geführt wird, wird in Zukunft kein Abitur anbieten können. Eine Umorientierung der Altenbekener Schüler könnte dazu führen, dass die Schülerzahlen im Bereich der Sekundarstufe II in Zukunft nicht mehr ausreichen werden, diesen Zweig entsprechend den Vorgaben des Schulgesetzes zu betreiben.


Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende aus Bad Driburg, Horst Verhoeven, begrüßte die Anwesenden und stellte zuerst die 6 teilnehmenden Mitglieder seiner Fraktion vor. Die 6 Altenbekener Genossen stellten sich selbst vor.
Ulrich Meyer aus Altenbeken-Schwaney wies darauf hin, dass in beiden Fraktionen der Wille vorherrsche, die Gesamtschule Bad Driburg – Altenbeken zu einem Erfolg zu führen. Dies ist nicht ohne den Willen der Schulleitung möglich, die dafür Sorge tragen muss, dass beide Standorte gleichwertig mit Unterricht versorgt werden. Diese vertraglich zugesicherte Gleichwertigkeit ist umso besser zu erreichen, wenn die Schülerzahl in Altenbeken eine angemessen hohe Zahl erreicht hat. Dazu bedarf es der Bemühungen, aus ortsfremden Städten und Gemeinden der Schule in Altenbeken Schüler zuzuführen. Hier bieten sich besonders die Städte Nieheim, Steinheim und Willebadessen an.  Eine solche Werbung macht aber nur Sinn, wenn die Querelen um den Standort Altenbeken schnellstens beendet werden. Es ist also eine positive Einstellung der Eltern herbeizuführen.

Folgende Aktivitäten für die Zukunft wurden deklariert:

1. Gleichstellung des Qualitätsstandards in Altenbeken mit dem Teilstandort Bad Driburg in den Bereichen der Wahlpflichtfächer und der Lernprofile.
2. Beruhigung der Gemüter und Abstellung der negativen Werbung.
3. Kontaktaufnahme mit der Schulleiterin Frau Köhler-Thewes zur Abklärung des Sachverhaltes und Aufbau einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den
        Altenbekener Eltern.
4. Nach Abklärung mit der Schulleitung Herbeiführung einer positiven Einstellung zum Teilstandort Altenbeken beim Schulträger Stadt Bad Driburg auf
        Grundlage des interkommunalen Vertrages.
5. Aufnahme von Kontakten zu den SPD-Fraktionen der Städte Steinheim und Willebadessen.
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