Und immer wieder das Problem mit der Gesamtschule Bad Driburg - Altenbeken


Am 19.06.2015 um 17 Uhr hatte die Gesamtschule zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Die Schulleiterin Frau Köhler-Thewes sowie die Vertreter der Bezirksregierung, Herr Strauss und Herr Friese, erläuterten die zukünftige Problematik mit den zwei Teilstandorten Bad Driburg und Altenbeken.


Es wurde klar zum Ausdruck gebracht, dass die Relation von Lehrern und Schülern sich besonders für Altenbeken als schlecht erweise. Damit sei die Versorgung der Schüler am Teilstandort Altenbeken entsprechend den Vorgaben des Landes NRW für einen guten Unterricht nicht möglich (siehe auch Bericht der Neuen-Westfälischen Zeitung PB vom 23.06.2015).
Deutlich distanzierte man sich von einem Transport der Schüler zu den Wahlpflichtstunden, weil sich das System (welches auch immer) in der Vergangenheit nicht bewährt hätte. Warum nicht?
Auf die Elternfrage, warum man denn einen Teilstandort Altenbeken überhaupt eingerichtet habe, wenn das alles so schwierig sei, antwortete Herr Friese: „Man habe seitens der Bezirksregierung alle Gremien vor dieser Lösung gewarnt. Dass dies den Eltern in Altenbeken nicht bekannt wäre, läge daran, dass man nach Altenbeken nie eingeladen worden sei (die Bezirksregierung)“. Diese Aussage lässt vermuten, dass die Altenbekener überhaupt nicht am Verhandlungstisch gesessen haben oder?
Daraufhin verließen einige Eltern frustriert die Veranstaltung.
Herr Strauss gab zu, dass es eine zusätzliche Schulklasse mit 20 Schülern gab. Diese Schulklasse soll nun aufgelöst werden, indem die Schüler auf andere Klassen verteilt werden. Dies führte wieder zum Unmut der Eltern. In Altenbeken fehlen Lehrer, und in Bad Driburg verkleinert man die Klassen, indem man eine neue bildet. Die alte Fünfzügigkeit wird nunmehr wegen der neuen echten Fünfzügigkeit aufgegeben.
Wer soll dieses „Wischiwaschi“ der Bezirksregierung, der Schulleitung und der Driburger Verwaltung eigentlich noch verstehen? Wo bleibt die Vernunft, die Vertragstreue und die Bereitschaft zu einem händelbaren Kompromiss? Es wird höchste Zeit, über das Ministerium Ordnung in das Chaos zu bringen. So kann es nicht weiter gehen! Eine geordnete Bildung für unsere Kinder, egal ob in Bad Driburg oder Altenbeken, hat obere Priorität!!! Wer kann es den Altenbekenern verdenken, dass sie ihre schöne, funktionelle Schule nicht als Ruine betrachten wollen.
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok